Gegenüberstellung der Konzepte von Booth und Genette.

In den beiden Konzepten der Autoren Booth und Genette geht es um den Implizierten Autor. Nach der Aussage von Booth ist es egal wie sehr der Autor versucht unpersöhnlich in Texten zu sein. Der Leser seiner Texte wird sich immer sein eigenes Bild zu dem geschriebenen machen. (vgl. Booth, S.142 f.) Jedoch ist das Bild von Autor nur teilweise von seinen Kommentaren abhänig. Ein wichtiger bestandteil ist, die Erzählweise des Autors die automatisch auch einen Einfluss auf das Bild des Autors hat. (vgl. Booth, S.145) Das Ich im Werk des Autors entspricht nicht der Vorstellung dessen. Das Ich in seinen Werken ist wie in Romanen z.B. nur eine fiktive Hauptfigur, die nicht mit dem Bild des Autors übereinstimmt. Jedoch trägt das moralische Handeln der Figuren auch zur Vorstellung eines Bildes des Lesers bei. (vgl. Booth, S.146) Der Stil eines Autors wirkt zuerst Unwichtig auf das Bild des dessen, jedoch kann ein Bestimmter Schreibstil das Verbale im Text hervorheben und so trägt dies dazu bei, dass der Leser die Geschicklichkeit des Autors wahrnimmt. (vgl. Booth, S.147) Genette hingegen schreibt, dass der Leser die Kompetenz besitzen muss um kein verschwommendes Bild des Lesers zu bekommen. Sont könnte man meinen, dass Autoren verstörten Persönlichkeiten gleichen. Genette setzt beim Leser voraus, dass er die Sprache des Autors beherrscht. (vgl. Genette, S.237) Desweiteren schreibt er, dass der Implizierte Autor auch der reale Autor ist.(vgl. Genette S239.) Es gibt nur zwei Ausnahmen. Eine möglichkeit ist es, dass der Text, einen Autor impliziert, d.H. Der Text gibt vor das ein Autor ihn schreibt, in wirklichkeit ist das Buch nachtürlich vom realen Autor geschrieben. Die andere möglichkeit ist, dass ein Buch unter einen anderen Namen verkauft wird, z.B. ein Politiker ein buch veröffentlicht, das jedoch von einem Ghostwriter geschrieben wurde. Diese zwei möglichkeiten lassen nach Genette den Imlizierten Autor ungleich den Realen autor werden. Literaturverzeichnis: Booth, Wayne C., „der implizierte Autor“, in: Texte zur der Autorenschaft (Hg.), S.142-152 Genette, Gérard, „Implizierter Autor, implizerter Leser?“, in: Texte zur der Autorenschaft (Hg.), S.234-246

5.11.14 22:35

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