Welche Funktion hat Wiederholung?

Meiner Meinung nach hat Wiederholung eine Wichtige Funktion für Serien, da durch Wiederholung der Adressat unterbewusst zum Lesen oder zum gucken von Filmen gezwungen wird. Durch die Wiederholung wird den Adressaten bewusst gemacht das er etwas total neues Kauft. Jedoch weiß man, dass es so etwas ähnliches schon einmal gegeben hat durch die Wiederaufnahme von z.B. alter erfolgreicher Filme die dann neu Aufgelegt werden, wird der Zuschauer neugierig. Er wird womöglich an seine Kindheit erinnert in dem er die Filme schon einmal gesehen hat oder an ein Buch/ Märchen das er aus Kindertagen kennt und neu Verfilmt wurde. (vgl. Umberto, 158) Bei einer Serie bleibt oft die Hauptfigur gleich und nur die Nebenfiguren wechseln. Das Schema der Sendung wiederholt sich in fast jeder Folge, so werden die Erwartungen der Zuschauer nicht enttäuscht. Wie z.B. bei „How I Met Your Mother“ wo Josh Radnor „Ted Mosby“ den hoffnungslos Romantischen auf der suche nach der großen Liebe. Oder Neil Patrick Harris als „Barney Stinsons“ der das totale Gegenteil darstellt und jede Folge eine andere Frau hat. Die Zuschauer Identifizieren sich mit den Personen und mit der Geschichte. Obwohl es in jeder Folge eigentlich um das gleiche geht, findet der Zuschauer es gut obwohl er eigentlich weiß was passiert. (vgl. Umberto, 159) Literaturverzeichnis: Eco, Umberto, „Die Innovation im Seriellen“, in Über Spiegel und andere Phänomene, S.155-180

26.11.14 18:10, kommentieren

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Gegenüberstellung der Konzepte von Booth und Genette.

In den beiden Konzepten der Autoren Booth und Genette geht es um den Implizierten Autor. Nach der Aussage von Booth ist es egal wie sehr der Autor versucht unpersöhnlich in Texten zu sein. Der Leser seiner Texte wird sich immer sein eigenes Bild zu dem geschriebenen machen. (vgl. Booth, S.142 f.) Jedoch ist das Bild von Autor nur teilweise von seinen Kommentaren abhänig. Ein wichtiger bestandteil ist, die Erzählweise des Autors die automatisch auch einen Einfluss auf das Bild des Autors hat. (vgl. Booth, S.145) Das Ich im Werk des Autors entspricht nicht der Vorstellung dessen. Das Ich in seinen Werken ist wie in Romanen z.B. nur eine fiktive Hauptfigur, die nicht mit dem Bild des Autors übereinstimmt. Jedoch trägt das moralische Handeln der Figuren auch zur Vorstellung eines Bildes des Lesers bei. (vgl. Booth, S.146) Der Stil eines Autors wirkt zuerst Unwichtig auf das Bild des dessen, jedoch kann ein Bestimmter Schreibstil das Verbale im Text hervorheben und so trägt dies dazu bei, dass der Leser die Geschicklichkeit des Autors wahrnimmt. (vgl. Booth, S.147) Genette hingegen schreibt, dass der Leser die Kompetenz besitzen muss um kein verschwommendes Bild des Lesers zu bekommen. Sont könnte man meinen, dass Autoren verstörten Persönlichkeiten gleichen. Genette setzt beim Leser voraus, dass er die Sprache des Autors beherrscht. (vgl. Genette, S.237) Desweiteren schreibt er, dass der Implizierte Autor auch der reale Autor ist.(vgl. Genette S239.) Es gibt nur zwei Ausnahmen. Eine möglichkeit ist es, dass der Text, einen Autor impliziert, d.H. Der Text gibt vor das ein Autor ihn schreibt, in wirklichkeit ist das Buch nachtürlich vom realen Autor geschrieben. Die andere möglichkeit ist, dass ein Buch unter einen anderen Namen verkauft wird, z.B. ein Politiker ein buch veröffentlicht, das jedoch von einem Ghostwriter geschrieben wurde. Diese zwei möglichkeiten lassen nach Genette den Imlizierten Autor ungleich den Realen autor werden. Literaturverzeichnis: Booth, Wayne C., „der implizierte Autor“, in: Texte zur der Autorenschaft (Hg.), S.142-152 Genette, Gérard, „Implizierter Autor, implizerter Leser?“, in: Texte zur der Autorenschaft (Hg.), S.234-246

5.11.14 22:35, kommentieren


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